Wenn Klienten zu dir kommen und dir von ihren inneren Empfindungen erzählen, spürst du oft schon nach wenigen Minuten, wie viel Druck sich in ihrem Alltag aufgebaut hat. Viele fühlen sich überwältigt von Eindrücken, die sie selbst kaum einordnen können. Manche erleben eine innere Unruhe, die sie verunsichert. Andere beschreiben ein Gefühl, das sich wie ein Schatten über den Tag legt. Viele von ihnen suchen dann online nach Orientierung und stoßen dabei auf den Begriff Symptome einer Angststörung. Sie greifen diesen Ausdruck sofort auf, weil sie hoffen, über diese Signale mehr Klarheit zu gewinnen.
Genau in solchen Situationen ist es wichtig, die Symptome emotionaler Belastung richtig zu deuten. Klienten wünschen sich jemanden, der erkennt, was hinter ihren Empfindungen liegt, und ihnen zeigt, dass ihre Wahrnehmung einen Sinn ergibt. Ihre größte Frage lautet oft: Was will mein Körper mir mit diesen Signalen sagen und wie finde ich wieder mein inneres Gleichgewicht?
Warum Symptome einer Angststörung so leicht missinterpretiert werden
Viele Klienten gehen davon aus, dass Gefühle direkt im Kopf entstehen. Doch du weißt aus deiner therapeutischen Erfahrung, dass die Wahrnehmung zwar im Nervensystem stattfindet, der Ursprung eines Gefühls jedoch ganz woanders liegen kann. Der Körper arbeitet niemals isoliert. Jede Emotion beginnt mit einer Aktivität im Organismus.
Um diesen Zusammenhang greifbar zu machen, eignet sich ein einfaches Bild. Stell dir vor, ein Mensch verliebt sich. Jeder verbindet dieses Gefühl automatisch mit dem Herzen. Niemand würde kleine Gehirne malen, wenn er verliebt ist. Das hat einen Grund. Beim Verliebtsein wird das Herz aktiver. Diese Aktivität sendet Signale an das Nervensystem, und dort entsteht die Wahrnehmung, die wir als Gefühl des Verliebtseins kennen.
Genau dieses Zusammenspiel erklärt, warum viele Menschen Symptome einer Angststörung im Kopf spüren, obwohl die eigentliche Ursache häufig in einer anderen Ebene des Körpers liegt. Wird ein Organ durch ein Erlebnis getroffen, gerät seine natürliche Aktivität aus der Bahn. Die Zellen reagieren anders als zuvor. Diese Veränderung wird ans Nervensystem weitergegeben und dort als unangenehme Wahrnehmung gespürt.
Ein Klient, der diese Signale nicht zuordnen kann, beginnt an sich selbst zu zweifeln. Er empfindet Druck, innere Unruhe oder Belastung und glaubt, dass diese Gefühle seinen mentalen Zustand widerspiegeln. In Wahrheit handelt es sich jedoch um Hinweise des Körpers, der zeigt, dass in einem inneren Ablauf etwas durcheinander geraten ist. Die sichtbaren Reaktionen werden als Angst gedeutet und passen scheinbar in das Muster einer Angststörung, obwohl der Ursprung deutlich tiefer liegt.
Wie emotionale Treffer die inneren Abläufe verändern
David Overbeck beschreibt diese Dynamik mit einem eindrucksvollen Bild. Er vergleicht die Aktivität eines Organs mit einer DVD. Eine DVD enthält alle Informationen. Wenn sie unbeschädigt ist, läuft der Film klar und störungsfrei.
Doch wenn ein Kratzer auf der Oberfläche entsteht, bemerkst du den Fehler nicht auf der DVD selbst, sondern auf dem Bildschirm. Der Defekt zeigt sich an der Wahrnehmungsebene, obwohl seine Ursache auf einer viel tieferen Ebene liegt.
Genauso verhält es sich mit emotionalen Treffern. Wird ein Organ durch ein Erlebnis aus seinem natürlichen Rhythmus gebracht, sendet es andere Signale aus als zuvor. Diese Signale kommen im Nervensystem an und werden dort zu Emotionen, die sich für den Klienten belastend anfühlen.
Da die Wahrnehmung im Nervensystem entsteht, geht der Klient davon aus, dass das Gefühl dort entstanden ist. Er interpretiert es als Angst. Das Gehirn versucht dann zu schützen. Es vermeidet Situationen, die die Aktivität des betroffenen Organs verstärken könnten. Dadurch entsteht ein innerer Kreislauf, in dem Angst immer präsenter wird.
So entstehen die Symptome einer Angststörung, obwohl der Ursprung nicht im Kopf liegt.
Warum du als ganzheitlicher Therapeut eine zentrale Rolle spielst
Klienten, die von diesen inneren Prozessen überwältigt sind, suchen jemanden, der ihre Wahrnehmung ernst nimmt und ihnen Orientierung gibt. Sie möchten verstehen, warum ihr Körper auf diese Weise reagiert.
Du kannst an diesem Punkt enorm viel bewirken. Du blickst nicht nur auf die sichtbaren Signale, sondern erkennst die Ebene, auf der sie entstehen. Wenn ein Organ aus der natürlichen Ordnung geraten ist, genügt es nicht, nur die Wahrnehmung zu betrachten. Die tatsächliche Veränderung beginnt dort, wo die organische Aktivität gestört wurde. Stell dir die DVD noch einmal vor. Sobald der Kratzer entfernt wird, läuft der Film wieder klar. Übertragen bedeutet das: Wenn die innere Aktivität wieder in eine natürliche Ordnung kommt, verändert sich auch die emotionale Wahrnehmung.
Genau hier setzt das Cell-Re-Active Training an. Es soll Zellen darin unterstützen, wieder miteinander zu reagieren und sich zu synchronisieren. Wenn diese Kommunikation wieder entsteht, ordnet sich die Wahrnehmung. Der Klient findet zu einer Ruhe zurück, die sich tief und echt anfühlt.
Dieser Ansatz ermöglicht dir, Klienten auf einer Ebene zu begleiten, die vielen zuvor nicht bewusst war. Sie spüren, dass ihre Wahrnehmung nicht zufällig entstanden ist. Die Selbstzweifel lassen nach und der innere Druck löst sich Schritt für Schritt.
Durch Symptome Angststörung lesen heißt, die Sprache des Körpers verstehen
Menschen, die über Angst sprechen, beschreiben häufig unspezifische Wahrnehmungen, die sie verunsichern. Doch diese Signale sind in vielen Fällen keine Bedrohung, sondern Hinweise auf Veränderungen in der organischen Aktivität. Die Zellen melden, dass ein bestimmter Rhythmus nicht mehr stimmig ist. Das Nervensystem übersetzt diese Meldung in Gefühle.
Wenn du deinen Klienten diesen Zusammenhang erklärst, entsteht oft sofort eine Entlastung. Sie spüren, dass ihr Körper mit ihnen kommuniziert und nicht gegen sie arbeitet. Dieses Verständnis öffnet einen Zugang zu einem tieferen Bewusstsein für die eigenen inneren Abläufe.
Für Menschen, die sensibel auf Veränderungen reagieren, ist diese Erkenntnis besonders wertvoll. Sie fühlen sich verstanden und gewinnen neues Vertrauen in ihre Wahrnehmung.
FAQ
Was sind typische Symptome einer Angststörung?
Symptome einer Angststörung umfassen innere Unruhe, Druckgefühle, körperliche Anspannung und schwer einzuordnende Emotionen.
Durch den Blick auf körperliche Aktivität, organische Rhythmen und die Verbindung zum Nervensystem statt nur auf mentale Wahrnehmungen.


