Kennst du dieses Gefühl, dass eigentlich alles in Ordnung sein müsste. Trotzdem sagt dir irgendetwas, dass es nicht stimmt? Es ist kein Gedanke, sondern eher ein leises Gefühl, eine innere Unruhe, ein Ziehen, eine Müdigkeit, die sich nicht einfach mit einer Tasse Kaffee vertreiben lässt. Unser Körper spricht ständig mit uns. Die entscheidende Frage ist nur: Hörst du ihm auch zu?
 

Auf den Körper hören ist weit mehr als ein moderner Gesundheitstrend. Es bedeutet, die eigene Wahrnehmung wieder ernst zu nehmen und die feinen Hinweise zu erkennen, die unser Körper uns Tag für Tag gibt. Genau darum geht es auch im aktuellen Video von David Overbeck, dem Entwickler des Cell-Re-Active Trainings. Er beschreibt den Körper als einen ständigen Begleiter, der uns frühzeitig Hinweise gibt, damit wir ideale Bedingungen für unsere körperliche Funktion schaffen können. Doch diese Sprache müssen wir erst wieder lernen.

 

Warum dein Körper ständig mit dir kommuniziert

 

Der Körper möchte funktionieren. Dafür benötigt er möglichst gute Bedingungen. Wäre das nicht so, wäre es reiner Zufall, ob unser Lebensstil tatsächlich zu unseren Bedürfnissen passt. Deshalb sendet er fortlaufend Signale. Manche sind angenehm und zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Andere machen uns darauf aufmerksam, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Oft erscheinen diese Hinweise schon lange, bevor wir größere Einschränkungen wahrnehmen. Genau deshalb lohnt es sich, die Körpersignale wahrnehmen zu lernen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Leider haben viele Menschen nie gelernt, diese Sprache richtig zu verstehen. Im hektischen Alltag werden Empfindungen schnell verdrängt. Termine, To-do-Listen, Verpflichtungen und Social Media lenken unsere Aufmerksamkeit nach außen. Die Verbindung zu sich selbst gerät dabei häufig in den Hintergrund.

 

Hier sind 5 mögliche Wege, die dich zu mehr Verbindung zu dir selbst führen könnten:

 

1. Habe den Mut, dich wirklich wahrzunehmen

 

Der erste Schritt beginnt überraschend einfach: mit Mut.

 

David Overbeck beschreibt im Video, dass viele Menschen unangenehme Empfindungen sofort wegschieben möchten. Dabei lohnt es sich oft, einen Moment innezuhalten und bewusst hinzuspüren. Erst dann zeigt sich häufig, was der Körper eigentlich ausdrücken möchte.

 

Achtsamkeit bedeutet deshalb nicht, jede Empfindung zu bewerten. Es geht vielmehr darum, ihr Raum zu geben. Wenn du lernst, deine Gedanken und Gefühle ebenso wahrzunehmen wie deine körperlichen Reaktionen, entsteht Schritt für Schritt mehr Vertrauen in deine eigene Wahrnehmung.

 

Warum eine bewusste Körperwahrnehmung eine wichtige Grundlage für Veränderungsprozesse sein kann, betrachten wir in einem eigenen Beitrag ausführlicher.

📚 Körperwahrnehmung lässt sich differenziert betrachten In der Forschung wird die Wahrnehmung innerer körperlicher Vorgänge häufig unter dem Begriff Interozeption untersucht. Sie umfasst Prozesse, durch die Signale aus dem Körper wahrgenommen, interpretiert und integriert werden. Diese Wahrnehmung steht unter anderem mit emotionalen und regulatorischen Prozessen in Verbindung. Quelle: Khalsa, S. S. et al. (2018). Interoception and Mental Health: A Roadmap. Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging, 3(6), 501–513.

2. Lerne deine persönlichen Körpersignale kennen

 

Jeder Mensch reagiert anders. Was dem einen Energie schenkt, kostet den anderen Kraft. Manche Situationen geben dir Ruhe, andere lösen innere Unruhe aus. Deshalb gibt es keine allgemeingültige Anleitung, sondern nur deinen eigenen Weg. Im Video beschreibt David Overbeck, wie wichtig es ist, sich selbst kennenzulernen. Erst wenn du erkennst, was dir wirklich guttut, welche Situationen dich fordern und wo deine persönlichen Grenzen liegen, kannst du deine Potenziale entfalten.

 

Diese Form der Selbstbeobachtung stärkt nicht nur deine Selbstfürsorge, sondern hilft dir auch dabei, bewusstere Entscheidungen zu treffen. Welche Rolle ein bewussterer Umgang mit dem eigenen Körper dabei spielen kann, erfährst du auch in unserem Beitrag über Körperbewusstsein und das eigene Potenzial.

 

3. Wahrnehmen allein reicht nicht aus

 

Viele Menschen wissen längst, was ihnen guttun würde: Mehr Bewegung, mehr Ruhe, ausreichend Schlaf und weniger Dauerstress. Trotzdem verändert sich oft nichts.

David Overbeck bringt dafür im Video einen anschaulichen Vergleich: Wer weiß, dass Bewegung wichtig ist, sich im Fitnessstudio anmeldet und trotzdem nie hingeht, wird kaum Veränderungen erleben. Genauso verhält es sich mit der Körperwahrnehmung. Erkenntnis ist der erste Schritt – entscheidend ist das Handeln. Deshalb gehört zu einem achtsamen Lebensstil immer auch die Bereitschaft, Konsequenzen aus den eigenen Beobachtungen zu ziehen.

 

Mehr Bewusstsein für deinen Körper

Du möchtest deinen Körper und seine Reaktionen besser kennenlernen? In unserem Newsletter erhältst du regelmäßig Impulse rund um Körperwahrnehmung, Wohlbefinden, Selbstfürsorge und das Cell-Re-Active Training.

 
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4. Werde aktiv und unterstütze deine Entwicklung

 

Sobald du erkennst, welche Bereiche dich immer wieder herausfordern, beginnt der wichtigste Teil.

 

Vielleicht stellst du fest, dass bestimmte Gewohnheiten dir dauerhaft Energie nehmen. Vielleicht bemerkst du aber auch, dass genau dort Entwicklungsmöglichkeiten liegen. David Overbeck erklärt, dass es darum geht, an den Bereichen anzusetzen, in denen die Zusammenarbeit der Zellen noch nicht optimal funktioniert. Ziel ist es, diese Bereiche gezielt zu trainieren und dadurch vorhandene Potenziale besser nutzen zu können.

 

Natürlich gehören dazu ebenso die Grundlagen eines gesunden Lebensstils. Ausreichende Erholung, Bewegung, bewusste Pausen, progressive Muskelentspannung oder Atemübungen können helfen, Stress abzubauen, innere Ruhe zu finden und das persönliche Wohlbefinden zu steigern. Weitere Anregungen dazu findest du in unserem Beitrag darüber, wie du dein inneres Gleichgewicht finden und bewusster auf deine eigenen Bedürfnisse eingehen kannst.

📚 Achtsamkeit und Körperwahrnehmung Eine randomisierte kontrollierte Studie untersuchte Veränderungen verschiedener Aspekte der Körperwahrnehmung im Rahmen eines Mindfulness-Based-Stress-Reduction-Programms. Dabei verbesserten sich mehrere Dimensionen der selbstberichteten interozeptiven Körperwahrnehmung. Das bedeutet nicht, dass jede Körperempfindung automatisch richtig interpretiert wird – es zeigt aber, dass der bewusste Umgang mit körperlichen Wahrnehmungen trainierbare Aspekte haben kann. Quelle: Bornemann, B., Herbert, B. M., Mehling, W. E. & Singer, T. (2015). Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training. Frontiers in Psychology, 5, 1504.

5. Nutze Unterstützung auf deinem Weg

 

Manchmal fällt es schwer, die eigenen Reaktionen richtig einzuordnen. Hier setzt die Cell-Re-Active Training Methode (CRT-Training) an. Nach den Ausführungen von David Overbeck helfen die gezielten Belastungstests des CRT-Trainings dabei, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und Reaktionen besser verstehen zu lernen. Viele Menschen erleben dabei, dass Empfindungen, die zunächst ungewohnt erscheinen, nicht automatisch etwas Negatives bedeuten, sondern Ausdruck körpereigener Aktivität sein können.

 

Das Cell-Re-Active Training wird eingesetzt, um Zellkommunikationsprozesse durch die Reflexion körpereigener Biophotonen gezielt zu trainieren und körpereigene Regulationsprozesse zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Nervensystem, Muskel-/Meridiansystem und Organsystem. Ziel ist es, die natürliche Zusammenarbeit dieser Systeme zu fördern und den Körper bei seinen eigenen Regulationsprozessen zu begleiten.

 

Auf den Körper hören: 5 Wege, deine Signale besser zu verstehen

Wie kannst du lernen, deine eigenen Körpersignale bewusster wahrzunehmen und besser einzuordnen? Im Video zeigt David Overbeck fünf Wege zu mehr Körperbewusstsein und erklärt, welche Rolle Wahrnehmung und individuelle Begleitung im Cell-Re-Active Training spielen.

 
 

Der Cell-Re-Active Trainer als Begleiter

 

Sich selbst besser kennenzulernen gelingt oft leichter mit einer erfahrenen Begleitung.

Im Video beschreibt David Overbeck den Cell-Re-Active Trainer (CRT-Trainer) als jemanden, der hilft, Körperreaktionen einzuordnen, Zusammenhänge verständlich zu erklären und den Menschen auf seinem persönlichen Weg zu begleiten. So entsteht Schritt für Schritt mehr Verständnis für die eigenen Körperreaktionen und deren Bedeutung.

 

Dabei ersetzt das Cell-Re-Active Training keine medizinische oder psychologische Behandlung. Es versteht sich vielmehr als Training, das die natürlichen Kommunikations- und Regulationsprozesse des Körpers unterstützen kann.

 

Jeder Weg beginnt mit dem ersten bewussten Moment

 

Die Fähigkeit, auf den Körper zu hören, steckt bereits in dir. Vielleicht braucht sie nur wieder etwas Aufmerksamkeit.

 

Wenn du dir regelmäßig Zeit nimmst, deine Körpersignale bewusst wahrzunehmen, stärkst du nicht nur deine Verbindung zu dir selbst, sondern schaffst auch die Grundlage für mehr ganzheitliches Wohlbefinden, mehr innere Balance und einen achtsameren Umgang mit dir selbst.

 

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie das Cell-Re-Active Training dich dabei begleiten kann?

 

Dann sieh dir das Video von David Overbeck an:

 
 

oder vereinbare einen unverbindlichen Termin bei einem zertifizierten CRT-Trainer.

 

Auf der Cell-Re-Active-Training-Webseite  findest du weitere Informationen für deine neue Zellgesundheit sowie die Übersicht aller zertifizierten CRT-Trainer in deiner Nähe.

 

FAQ – Auf den Körper hören

 

Was bedeutet es, auf den Körper zu hören?

Auf den Körper hören bedeutet, körperliche Empfindungen und Veränderungen bewusst wahrzunehmen, ohne sie vorschnell zu bewerten. In der Forschung wird die Wahrnehmung innerer Körpersignale unter anderem im Zusammenhang mit Interozeption untersucht.

 

Wie kann ich lernen, Körpersignale besser wahrzunehmen?

Bewusste Pausen, achtsame Körperbeobachtung und das Wahrnehmen von Veränderungen in unterschiedlichen Alltagssituationen können helfen, die Aufmerksamkeit stärker auf den eigenen Körper zu richten. Wichtig ist, Körpersignale nicht automatisch selbst medizinisch zu diagnostizieren.

 

Warum ist es sinnvoll, auf den Körper zu hören?

Eine bewusstere Körperwahrnehmung kann dabei helfen, eigene Reaktionen, Bedürfnisse und Grenzen besser zu beobachten. Neue, starke oder anhaltende Beschwerden sollten jedoch medizinisch abgeklärt werden und nicht ausschließlich als „Signal des Körpers“ interpretiert werden.

 

Wissenschaftliche Quellen

  • Khalsa, S. S. et al. (2018).Interoception and Mental Health: A Roadmap. Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging, 3(6), 501–513.DOI: 10.1016/j.bpsc.2017.12.004PMID: 29884281 PubMed

  • Bornemann, B., Herbert, B. M., Mehling, W. E. & Singer, T. (2015).Differential changes in self-reported aspects of interoceptive awareness through 3 months of contemplative training. Frontiers in Psychology, 5, 1504.DOI: 10.3389/fpsyg.2014.01504PMID: 25610410 PubMed

  • Mehling, W. E. et al. (2012).The Multidimensional Assessment of Interoceptive Awareness (MAIA). PLoS ONE, 7(11), e48230.DOI: 10.1371/journal.pone.0048230PMID: 23133619 PubMed